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SUMMARY:Theater: Zwei Frauen – zwei Königinnen
DTSTART:20260702T170000Z
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DESCRIPTION:Das Bühnenstück „Zwei Frauen\, zwei Königinnen“ basiert
  auf dem Drama „Maria Stuart“ des deutschen Dichters\, Dramatikers und
  Philosophen Friedrich Schiller in der Übersetzung von Boris Pasternak. I
 n diesem Jahr jährt sich das Erscheinen des Werkes zum 225. Mal\, es wurd
 e erstmals 1801 veröffentlicht. Seit mehr als zwei Jahrhunderten greift d
 as Welttheater immer wieder auf diese Geschichte zurück\, die auf realen 
 Ereignissen beruht und vom Konflikt zweier Königinnen erzählt\, der Halb
 schwestern Maria Stuart und Elisabeth Tudor im Kampf um den englischen Thr
 on. Maria führt ihren Anspruch auf das Erbrecht stützend ihren Kampf aus
  der Gefangenschaft heraus\, in die sie von Elisabeth gebracht wurde. Elis
 abeth wiederum hält die Macht fest in den Händen und stützt sich dabei 
 auf einen brüchigen und im Grunde unrechtmäßig besetzten Thron. Zwanzig
  Jahre dauert diese erschöpfende und unerbittliche Rivalität.\nWas kann 
 den heutigen Zuschauer an dieser Geschichte berühren? Die Handlung umfass
 t die turbulenten historischen Prozesse in England und Schottland an der W
 ende vom Mittelalter zur Neuzeit in den Jahren 1566 bis 1567. Im Zentrum d
 es Konflikts stehen zwei Schwestern\, zwei Völker\, Engländer und Schott
 en\, sowie zwei religiöse Lager\, Protestanten und Katholiken. Hier prall
 en Adel und Niedertracht\, Offenheit und Verrat\, Moral und Unmoral\, Pfli
 cht und Gefühl aufeinander. Die Handlung entfaltet sich über drei Tage. 
 Der Höhepunkt der Tragödie ist die berühmte Szene der Begegnung der bei
 den Königinnen\, der Gefangenen und ihrer Kerkermeisterin\, obwohl sie si
 ch historisch nie begegnet sind. Der vom Dramatiker bearbeitete historisch
 e Stoff wird zur Legende. Das Finale bleibt jedoch historisch verbürgt un
 d führt zur Hinrichtung von Maria Stuart\, einer grausamen Realität\, di
 e für immer in die Geschichte eingegangen ist.\nDer Zuschauer bleibt nich
 t unberührt von dem\, was längst Vergangenheit ist. Er wird Zeuge der ge
 istigen Größe von Maria Stuart. Selbst auf dem Schafott bleibt sie frei 
 und unabhängig. Dadurch entfaltet sich die Tragödie Elisabeths in einem 
 neuen Licht. Vielleicht ruft auch sie Mitgefühl hervor. Eine Herrscherin\
 , die ihrer inneren Freiheit beraubt ist und zugleich anderen Freiheit nim
 mt\, wird unweigerlich zu einer leidenden Tyrannin. In der Inszenierung ge
 stalten fünf Schauspieler die zentralen dramatischen Linien. Plastisch du
 rchdachte Szenenbilder\, poetischer Text\, stilisierte und abstrakte Kost
 üme. Eine strenge szenografische Lösung\, eine zentrale gerade Treppe al
 s Symbol des Aufstiegs und zugleich als Bild des Schafotts. Gebrochene Lin
 ien sich ständig verändernder Metallkonstruktionen. Klirren und Schleife
 n stehen neben der zartesten musikalischen Linie von Liebe und Glauben.\nR
 egie: Inna Sokolova-GordonBesetzung: Ekaterina Varkentin\, Olga Levitskaya
 \, Michail Lel\, Iwan Lel\, Alexander Bondartschuk\, Alexander Schurba\nAu
 fführung in russischer Sprache des Berliner Theaters "Russische Bühne" n
 ach dem Drama "Maria Stuart" von Friedrich SchillerFSK: 14+
GEO:52.5135209;13.3888922
LOCATION:176-179 Friedrichstraße 10117 Berlin - DE
ORGANIZER:Russisches Haus in Berlin
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